TEMPERIERUNG – THERMISCHE SANIERUNG UND BEHEIZUNG VON GEBÄUDEN

Einladung zum Seminar

TEMPERIERUNG – THERMISCHE SANIERUNG UND BEHEIZUNG VON GEBÄUDEN

Donnerstag, 25. April 2013, 8:15 bis 17:30

Heizungsmuseum Wien, Red Room, A-1120 Wien, Malfattigasse 4 A

 

Mit der Temperierung der Gebäudehülle analog dem Römischen Hypokaustum ist es möglich, jedes Gebäude original und ohne Gestaltveränderung, energieeffizient und ressourcenschonend zu sanieren und zu beheizen. Konsequente Wärmeverteilung an der Gebäudehülle durch die richtig dimensionierte Temperierung bringt Klimastabilisierung  in Museen und historische Gebäude, gesunde und schimmel-freie Atemluft in Wohnungen, bei  erdberührten Bauten Sanierung und Trockenlegung ohne Drainagen in jedes feuchte Mauerwerk und trägt, kombiniert mit Solarenergie zum energieautarken Haus bei. Der Energiebedarf liegt bei 50 kWh/qm bis  100 kWh/qm bzw. 5 l/qm bis  10 l/qm.

Das  Seminar ist für Personen in Altstadterhaltung, Denkmalpflege, Museen, Architektur, Gesünder Wohnen, Sanierungs- u. Heizungsplanung, Hausverwaltungen, sowie Hausbesitzer/innen und Wohnungsinhaber/innen.

Anmeldung: Initiative Energieeffzienz durch Temperierung, Mag. Maria Ranacher, Tel +43 (0)699 154 00 863
Seminargebühr: 150.- Euro, Frühbucher 125.- Euro bei Einzahlung bis zum 5. April 2013
Überweisung auf das Konto: Mag. Maria Ranacher BAWAG-PSK 1031 0208 928 BIC: OPSKATWW IBAN: AT37600001031028928 Zweck: Seminar Temperierung
Leistungen: Seminar, Tagungsunterlagen, Mittagessen und Exkursion

 

Programm

08:15 Eintreffen und Registrierung der Seminarteilnehmer/innen im Heizungsmuseum Wien
08.45 Begrüßung und Einleitung - Maria Ranacher: 30 Jahre Temperierung – derzeit wirksamste Methode zur Kondensations- Schimmelprävention und der  energieeffizienten Beheizung von Gebäuden
09.00 Henning Großeschmidt:  Thermische Bauphysik – das römische Hypokaustum - modern wie nie zuvor
10.00 Maria Ranacher: Die „Kalte-Wand-Problematik“ in Gebäuden und ihre Folgen - Erhaltungskriterien-  das h-x-Diagramm und die daraus abzuleitenden Oberflächentemperaturen für die Gebäudehülle
11.00 - 11.15 Tee und Kaffeepause
11.15 Henning Großeschmidt: Energetische Gebäudesanierung und Raumbeheizung alternativ – Temperierung in  Museen, historischen Gebäuden, Büros, Lagerräumen und Wohngebäuden 
12.15 -12.45 Diskussion - Fragen und Antworten
12.45 - 13.30 Mittagessen / Mittagsbuffet
13.30 Reinhard Indrak:  Führung durch das Heizungsmuseum Wien
14.00 Maria Ranacher: Was heißt „sanieren“? Bekämpfung von Kondensation, Schimmel und Bakterienbefall durch Trockenlegung, Maßnahmen bei Insektenbefall
14.30 Henning Großeschmidt:  Temperierung – Energiespar - Verordnung und Massivbauweise
Die EU Richtlinie des Europäischen Parlaments von 2010/31/EU
15.00 Henning Großeschmidt: Maßnahmen zu Fehlerkorrektur und zur Entschärfung von Heizkörperheizungen mit Temperierungseffekt
15.30 Diskussion - Fragen und Antworten
16.00 Exkursion zu 1 temperierten Fallbeispiel
17.30 Ende der Exkursion

 

Wegbeschreibung:

U4 / U6 Längenfeldgasse, 10 Minuten Fußweg: Der Schönbrunner Straße bis Höhe Kobingergasse folgen, in diese abbiegen. Danach gerade weiter in die Malfattigasse. Das Heizungsmuseum befindet sich auf der rechten Seite bei der Nummer 4A.

Routenplaner siehe www.vor.at

Referenten:

Henning Großeschmidt Bauphysiker und Restaurator, Erfinder der Temperierungsmethode, war Leitender Restaurator am Landesamt für Denkmalpflege für Rheinland Pfalz in Bonn, Leitender Restaurator der Abteilung Nichtstaatliche Museen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. EU Forschungsprojekt 1338  Prevent zur Temperierung von Museen und historischen Gebäuden. Seither als Berater für Museen und historische Gebäude im Bereich Feuchte-Sanierung, Klima, Klimastabilisierung und bauphysikalische Beheizung von Museen und historischen Gebäuden tätig.

 

Mag. Art. Maria Ranacher, 

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